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Abstimmungsparolen November 2025

Ja zu den Klotener Umbauten (Spitz + Schluefweg) sowie der Mobilitätsinitiative, Nein zu allen anderen Vorlagen

Kloten muss seine Infrastrukturen erneuern und diese kosten leider wahnsinnig viel. Das Pflegezentrum Spitz wird für mehr Arbeits- und Wohnqualität auf den neusten Stand umgebaut und erweitert, ohne wirklich mehr Wohnraum zu schaffen. Und trotzdem gehört ein JA zum Pflegezentrum Spitz in die Urne.

Der komplette Schluefweg (Turnhalle, Schwimmbad, Wellness, Gastronomie, Konferenzzentrum) muss saniert werden. Wir können nur noch über die Erweiterung mitentscheiden, also die zusätzliche Wasserfläche, den neuen Eingangsbereich, das Bistro sowie das Klein- und Lehrschwimmbecken. Ein Nein ist hier keine Alternative, weil sonst der gesamte Komplex für die Sanierung zwei Jahre für unsere Bevölkerung, Schule und Vereine geschlossen würde. Selbstverständlich hätten wir uns gerne mehr Leistung für die zusätzlichen Investitionen gewünscht aber es gibt leider keine sinnvollere Alternative dazu. Deshalb gehört ein JA zum Schluefweg auf den Abstimmungszettel.

Die Mitte Kloten befürwortet eine bedarfsorientierte (Militär-)Dienstpflicht eher als einen generellen Bürgerdienst. Auch wenn der Grundgedanken gemeinschaftlicher Arbeit unterstützungswürdig erscheint, sind die wirtschaftlichen Einflüsse kontraproduktiv. Mehr Steuern für alle und weniger Fachkräfte wäre das Resultat. Darum ein Nein zur Service-citoyen-Initiative.

Zusätzliche Erbschaftssteuern zugunsten des Klimas könnten nur einmal zum Erbzeitpunkt wirken während Vermögende nun jährlich wiederkehrend Vermögenssteuern zahlen. Das ist langfristig finanziell günstiger, als dass wir nun das Risiko von abwanderndem Vermögen eingehen wollen. Insofern NEIN zur Zukunfts-Initiative.

Die zusätzliche Prämienverbilligung wird schweizweit bald Realität und sogar zielgerichteter ausbezahlt. Jetzt schon mehr Steuergeld über die Giesskanne zu verteilen, hilft kaum den Richtigen. Darum warten wir mit einem NEIN zu zusätzlichen Prämienverbilligung auf die bedarfsgerechte Verteilung im 2028.

Ein Initiative für ein Grundrecht auf digitale Integrität brauchts nicht noch auf kantonaler Ebene, weil es schon in der Verfassung verankert ist. In der Realität ist das Grundrecht im freien, globalen Internet nicht durchsetzbar. Schliesslich bleiben wir persönlich für unsere Daten verantwortlich, die wir selbst in die Welt senden. Im Kontakt mit staatlichen Stellen, gilt die heutige Verfassung und Datenschutzverordnung, an die sich Kantone und Gemeinden halten müssen. Unser Bedürfnis vermehrt mit den Ämtern digital zu kommunizieren, führt logischerweise zukünftig zu weniger analogen Kanälen und sollte nicht fix vorgegeben werden.

Ein Vorkaufsrecht für Gemeinden können wir mit der Initiative für mehr bezahlbare Wohnungen nicht unterstützen. Dies greift zu tief in Eigentumsrechte ein.

Auch der Gegenvorschlag zur Verdoppelung des kantonalen Geldtopfs für Wohnbauförderung, wird nicht dazu führen, dass wir in Kloten mehr Wohnbaugenossenschaften haben werden, sondern unser Steuergeld eher in den Grossstädten versinken. Stattdessen möchten wir mit dem Klotener Steuergeld lieber lokale Massnahmen direkt finanzieren.

Hingegen finden wir es fair, wenn das kantonale Strassengesetz für alle Gemeinden gilt und nicht Winterthur und Zürich sich selber eigene Regeln geben dürfen. Deshalb unterstützen wir mit einem JA die Mobilitätsinitiative.

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